24.06.2026

Klosterbetriebe an der «Iheimisch» in Ennetbürgen

25’000 Besucherinnen und Besucher wurden von den Organisatoren der alle sieben Jahre stattfindenden Nidwaldner Gewerbeausstellung «Iheimisch» erwartet. Die Bilanz am Ende der vier Ausstellungstage: Über 30’000 Personen machten der Ausstellung ihre Aufwartung. Angesichts der drei ersten mehr oder weniger verregneten Ausstellungstagen überrascht der neue Besucherrekord für die «Iheimisch». Gleichzeitig zeigt dieses Resultat aber auch auf, welchen Stellenwert diese Gewerbeausstellung für den Kanton Nidwalden und die ganze Region hat.

Vor knapp zwei Jahren hat sich das Benediktinerkloster Engelberg für eine Teilnahme an der «Iheimisch» ausgesprochen. Ziel der Teilnahme war zum einen die Präsentation des Benediktinerklosters Engelberg als attraktive Arbeitgeberin, und zum anderen auch aufzuzeigen, dass es im Kloster 16 unterschiedliche Betriebe gibt. Gerade Letzteres sorgte am grosszügig gestalteten Stand des Benediktinerklosters immer wieder für Gesprächsstoff. Das Kloster als Institution, die Stiftsschule Engelberg als Ausbildungsstätte junger Menschen oder auch die Klosterschreinerei waren ein Begriff. Dass das Benediktinerkloster aber auch eigene Hotel- und Gastronomiebetriebe unterhält, ein eigenes Wasserkraftwerk besitzt, einen Blumenladen und eine Gärtnerei hat – das Staunen der Besucherinnen und Besucher war jeweils sehr gross ob der Vielfalt der zum Benediktinerkloster Engelberg gehörenden Betriebe. Dank der Präsenz an der Gewerbeausstellung «Iheimisch» erfuhr der Bekanntheitsgrad des Benediktinerklosters und seiner Betriebe die vor der Ausstellung erhoffte Steigerung.

Das Konzept des Standes wurde von der Gewerbeausstellung vor drei Jahren in Engelberg übernommen. Die verschiedenen Klosterbetriebe wurden auf der Rückseite auf einem grossen Display dargestellt. Dreh- und Angelpunkt war der grosse, von der Klosterschreinerei hergestellte und von der Gärtnerei mit Kräutern bepflanzte Korpus. Hier entwickelten sich viele der spannenden und auch interessanten Gespräche mit den Ausstellungsbesuchenden. Türöffner waren in den meisten Fällen die «Probiererli» unseres Kloster-Weissweins und die von der Klosterbäckerei zubereiteten Birnenbrote. Dank den vor Ort anwesenden Mitarbeitenden der verschiedenen Betriebe konnten Fragen kompetent beantwortet werden.

Darüber, wie viele Gäste die Klostermitarbeitenden am Stand betreuten, wurde zwar keine Strichliste geführt. Tatsache ist aber, dass es den Standbetreuern nie langweilig war. Sie hatten immer etwas zu tun und waren laufend in Gespräche mit Ausstellungsbesuchenden involviert. Die am Stand und auch später erhaltenen Rückmeldungen lassen den Schluss zu, dass der Auftritt des Benediktinerklosters Engelberg und seiner 16 Betriebe an der «Iheimisch» als Erfolg bezeichnet werden darf.

Beat Christen
Kloster Engelberg

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