In den beiden Sonderwochen haben die Schülerinnen und Schüler der Stiftsschule Engelberg die Möglichkeit, ein Thema ausserhalb des normalen Unterrichts zu vertiefen.
In der vergangenen Woche beschäftigten sich beispielsweise die Jugendlichen der 2. OG mit dem Thema Engelberg und Energie.
Im Rahmen des International Baccalaureates (IB) widmeten sie sich im Collaborative Science Project hauptsächlich der Frage, woher die Energie kommen könnte, um Engelberg energieautark zu machen. Sie berechneten die Potenziale von Solaranlagen, Windkraft und Stauseen, analysierten die saisonalen Schwankungen der Energieproduktion, prüften die Möglichkeiten der Energiespeicherung und informierten sich über Fernwärme, Wärmepumpen sowie die Gebäudedämmung.
Unter anderem verwendeten sie aktuelle Daten des Elektrizitätswerks Obwalden (EWO), Daten zu den PV-Anlagen auf dem Schulgelände, zu dem klostereigenen Wasserkraftwerk Tagenstal sowie Daten aus Windmessungen und zur Sonneneinstrahlung. So berechneten sie beispielsweise, dass Engelberg rund 18 Hektar PV-Anlagen benötigen würde, um den jährlichen Strombedarf von 29 GWh zu decken. Zudem erfuhren sie, dass das EWO in drei Sommertagen so viel Strom produziert wie alle Engelberger PV-Anlagen (115 Anlagen) im gesamten Jahr.
Ein weiteres Projekt war die Datensammlung an der Engelberger Aa während einer Pilotstudie für das anstehende Internal Assessment in Geografie im 3. OG, das im Rahmen eines „Mini Internals“ durchgeführt wurde.
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